Reiners Seminarbericht

Reiner besuchte unser Einsteiger-Seminar im Mai 2012 in Hamburg und stellte uns seine Eindrücke freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung. Vielen Dank!

Zunächst einmal möchte ich ausdrücklich sagen, dass dieser Bericht komplett von mir stammt und meine Empfindungen und Meinung widerspiegelt, es haben mich jedenfalls weder Undine noch Jochen hypnotisiert, damit ich diesen sehr überschwänglichen Bericht schreibe.
(Glaube ich zumindest. *duck und wech*)

Ich bin immer recht skeptisch und hinterfrage alles und war beim Thema Hypnose sehr zwiegespalten.

Zum einen wollte ich Hypnose schon immer einmal ausprobieren, zum anderen hatte ich aber Angst davor, denn man will ja nicht mit seinen Verstand rumspielen und hinterher eine “matschige“ Birne haben.

Auch ob Hypnose bei mir überhaupt funktioniert, war ich mir nicht sicher, ich dachte einerseits: nein das schafft keiner, dich zu hypnotisieren, aber anderseits wusste ich, das ich auf Massensuggestionen bei Veranstaltungen genauso wie alle anderen anspreche.
Meine Zweifel waren auch da, weil ich meine sehr nette Begleitung nicht dadurch enttäuschen wollte, dass ich dann doch nicht hypnotisierbar bin, aber da musste ich einfach durch.

Eine meiner weiteren Befürchtungen waren, dass der Seminarort ein kalter, weißer Raum mit unbequemen Möbeln, wie bei (EDV)-Seminaren üblich, sein könnte. Ein Raum, in dem man einfach nicht in der Lage ist, sich zu entspannen und zu konzentrieren, wenn die anderen einen ständig ablenken, weil man mithört, wie auch sie hypnotisiert werden.

Es waren jedoch alle Befürchtungen völlig unbegründet. Der Seminarort war sehr sehr nett und angenehm, das genaue Gegenteil von dem, was ich befürchtet hatte. Hier würde man sich sehr gut entspannen können für die Hypnose.
Die anderen Teilnehmer, die nach und nach eintrudelten, waren ebenfalls alle sehr nett.
Ich war erleichtert.

Wir unterhielten uns erst einmal und vertilgten den sehr leckeren Hefezopf den Jochen für uns gebacken hatte.

Dann setzten wir uns in lockerer Atmosphäre im Kreis zusammen und fingen mit dem Seminar an.
Jochen zeigte uns wie er Undine hypnotisiert und führte sehr eindrucksvoll vor, dass sie wirklich hypnotisiert ist.
Wer es nicht glaubte, der konnte den dazu benutzten Viehtreiber an sich selber im unhypnotisierten Zustand recht schmerzhaft ausprobieren.

Danach machten wir mit unseren Übungspartnern die ersten Übungen und wechselten auch einmal die Übungspartner.

Das erste Mal hypnotisiert zu werden, war für mich merkwürdig.
Man kriegt alles mit, glaubt irgendwie, dass es nicht funktioniert, merkt aber an den eigenen Reaktionen, dass es sehr wohl funktioniert hat.
Die heftigen und sehr schnellen REM-Augenbewegungen (wie im Schlaf, wenn man träumt) zum Beispiel kann man einfach nicht so lange willentlich machen, sondern sie kommen von ganz alleine.
Außerdem bestätigen die anderen die zugeschaut haben, dass man hypnotisiert war.
Komisch ist auch, dass man alles mitkriegt und jederzeit willentlich abbrechen könnte, aber man will es einfach nicht abbrechen.

Nach ein paar weiteren Vorträgen und Übungen hatten wir in den kleinen Pausen dazwischen Jochens leckeren Hefezopf restlos vertilgt und machten uns zusammen gut gelaunt bei schönstem Wetter auf zum Mittagessen in einen Restaurant am quirligen Steindamm.
Das Mittagessen in unserer lockeren Runde war sehr lecker und preisgünstig.

Gut gesättigt und bester Laune setzten wir danach dann unser Seminar fort.
Dies geschah wieder in lockerer Abfolge von Erklärungen und Vorführung des Erklärten, an Undine sowie an mehreren Freiwilligen. Danach folgte dann jeweils ein gegenseitiges Ausprobieren des Gelernten an wechselnden Übungspartnern.

Am Ende des ersten Seminartages bekamen wir die Aufgabe, die Seminarunterlagen schon einmal weiter durchzulesen und verabschiedeten uns dann aus der lockeren Runde.

Der zweite Seminartag war genauso toll wie der erste, Jochen hatte einen sehr leckeren Schokoladenkuchen gebacken, den er auch für die Vorführung der Geschmacksverstärkung durch Hypnose benutzte. Wir lernten noch einen Haufen weiterer Möglichkeiten bezüglich Hypnose und probierten diese immer gleich mit wechselnden Übungspartnern aus.

Nach einem sehr berauschenden zweiten Seminartag verabschiedeten wir uns und ich denke es geht den anderen Teilnehmern genauso wie mir, dass auch sie das Thema Hypnose im BDSM Kontext vertiefen wollen und weiter üben werden.

Auch nach fast einer Woche funktioniert bei mir immer noch der gesetzte Dufttrigger und löst nach ein paar Sekunden eine Trance, Entspannung und Wohlgefühl sowie heftigste REM-Augenbewegungen aus.

Ich bin restlos begeistert. Danke für das Seminar, Undine und Jochen!

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